DSL-News.org

:: News, Tarife & Tipps zu DSL ::

Angebliche Insolvenzverschleppung von Sphairon

Der DSL-Routerhersteller Sphairon soll seine Insolvenz verschleppt haben. Dabei gehört das Unternehmen zu einem der größten produzierenden Routerhersteller. Jetzt ist gegen Sphairon Access Systems Anzeige erstattet worden.

Die beiden Staatsanwaltschaften in Bautzen und Dresden bestätigten in dieser Woche die eingegangenen Anschuldigungen. Dabei wird den beiden Firmenchefs Uwe Bartsch und Mohamed Al-Sady in der Anzeige vorgeworfen, dass sie seit Mitte November des letzten Jahres Insolvenz hätten anmelden müssen. Dies haben die beiden jedoch unterlassen, um noch das bisher vorhandene Kapital entsprechend abzuzweigen und verteilen zu können. Erst Mitte Dezember 2009 wurde der Insolvenzantrag des Unternehmens gestellt. Die Insolvenzverwalterin hat vorerst entschieden, dass die Produktion weiter erhalten bleibt und auch die rund 200 Arbeitsplätze an den beiden Standorten in Bautzen und Nürnberg weiterhin bestehen bleiben. Es gibt auch schon Interessenten, die das Unternehmen kaufen würden, gab eine Restanwältin bekannt. Die Abnehmer des Unternehmens Sphairon sind zum Beispiel die Deutsche Telekom, Arcor, Versatel und Swisscom, die sowohl die DSL-Modems, als auch die Router für ihre Zwecke nutzen und an die Kunden weitergeben. Sphairon war 2003 aus dem Zusammenschluss der Unternehmen Philips Multimedia Network Systems, der General Telecommunication Corporation (gtc) und Q-Telecell entstanden. In den nächsten Monaten wird sich dann entscheiden, ob die Anschuldigungen gerechtfertigt sind und wie es mit dem Unternehmen weitergehen soll.

Kategorie: Allgemein

ID, 'autor', true) != "") { echo get_post_meta($post->ID, 'autor', true); } else { wplook_get_author(); } ?>