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Telekom mit DSL über Satellit

Der Kommunikationsdienstleister und Branchenriese Deutsche Telekom bietet einigen seiner Kunden jetzt eine verbesserte Übertragungsleistung via Satellit an.

Dass Lena Meyer-Landruts „Satellite“ Erfolg mit der jetzt bekannt gewordenen Leistungssteigerung bei der Deutschen Telekom etwas zu tun haben könnte, muss ein Gerücht sein. Spekulationen hin oder her, fest steht, dass der Kommunikationsspezialist ab 1. Juni einigen seiner Kunden eine Verdoppelung der Übertragungsleistung in Aussicht gestellt hat. Allerdings gilt diese nur für Kunden, die in Regionen wohnen, welche über keine terrestrische DSL-Infrastruktur verfügen. Es handelt sich also um jene Gebiete, in denen die Übertragung der Daten nicht über Kabel und Leitungen, sondern via Satelliten-Signal erfolgt.

Bis zu 2 Mbit pro Sekunde im Downstream

Ab 1. Juni stellt die Telekom diesen Kunden Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 2 Mbit pro Skeunde zur Verfügung. Das bedeutet, dass die Übertrgaungsraten im Downstream bis zu 2048 Kbit pro Sekunde betragen. Selbst im Upstream werden noch Geschwindigkeiten von bis zu 256 Kbit pro Sekunde möglich. Im Vergleich zur bisherigen Leistung ist das eine Verdoppelung. Bislang waren Downloads lediglich bis maximal 1024 und Uploads bis 128 Kbit pro Sekunde möglich. Aus Sicht der Kunden zusätzlich von Vorteil: die sonstigen Vertragsbedingungen bleiben unverändert.

Bestandskunden werden automatisch umgestellt

Betroffene Bestandskunden werden automatisch umgestellt und können ohne eigenes Zutun ab sofort sehr viel schneller im Internet surfen. Wer sich jetzt für das Angebot der Telekom entscheidet, muss mit einmaligen Kosten in Höhe von insgesamt 119,85 Euro rechnen. Davon entfallen 99,95 Euro für die notwendige Hardware und 19,90 Euro für den Versand. Monatlich fallen in diesem Fall 39,90 Euro an und die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate.

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Angebliche Insolvenzverschleppung von Sphairon

Der DSL-Routerhersteller Sphairon soll seine Insolvenz verschleppt haben. Dabei gehört das Unternehmen zu einem der größten produzierenden Routerhersteller. Jetzt ist gegen Sphairon Access Systems Anzeige erstattet worden.

Die beiden Staatsanwaltschaften in Bautzen und Dresden bestätigten in dieser Woche die eingegangenen Anschuldigungen. Dabei wird den beiden Firmenchefs Uwe Bartsch und Mohamed Al-Sady in der Anzeige vorgeworfen, dass sie seit Mitte November des letzten Jahres Insolvenz hätten anmelden müssen. Dies haben die beiden jedoch unterlassen, um noch das bisher vorhandene Kapital entsprechend abzuzweigen und verteilen zu können. Erst Mitte Dezember 2009 wurde der Insolvenzantrag des Unternehmens gestellt. Die Insolvenzverwalterin hat vorerst entschieden, dass die Produktion weiter erhalten bleibt und auch die rund 200 Arbeitsplätze an den beiden Standorten in Bautzen und Nürnberg weiterhin bestehen bleiben. Es gibt auch schon Interessenten, die das Unternehmen kaufen würden, gab eine Restanwältin bekannt. Die Abnehmer des Unternehmens Sphairon sind zum Beispiel die Deutsche Telekom, Arcor, Versatel und Swisscom, die sowohl die DSL-Modems, als auch die Router für ihre Zwecke nutzen und an die Kunden weitergeben. Sphairon war 2003 aus dem Zusammenschluss der Unternehmen Philips Multimedia Network Systems, der General Telecommunication Corporation (gtc) und Q-Telecell entstanden. In den nächsten Monaten wird sich dann entscheiden, ob die Anschuldigungen gerechtfertigt sind und wie es mit dem Unternehmen weitergehen soll.

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Deutsche Telekom im Visier des Bundeskartellamtes

Der Wettbewerb auf dem Markt für DSL-Netze ist groß. Konkurrenten wie Vodafone, Telefonica oder QSC versuchen, durch viele Angebote die Kunden für ihre Leistungen zu begeistern. Der Marktführer ist die Deutsche Telekom, über deren Netz-Infrastruktur die anderen Anbieter ihre Kunden versorgen.

Gegen das Unternehmen wurde nun eine Beschwerde von den anderen Anbietern bei der Bundesnetzagentur und beim Kartellamt eingereicht. Der Deutschen Telekom wird vorgeworfen, dass sie ihre Vorrangstellung auf dem Markt missbraucht und die Preisgestaltung zu ihren Gunsten beeinflusst. Ein Unternehmenssprecher bestätigte gegenüber der Presse, dass die Vorwürfe gegen das Unternehmen erhoben wurden. Er wies jedoch die Beschuldigungen der negativen Preisgestaltung zurück. Das Bundeskartellamt hat nun die ersten Ermittlungsschritte gegen das Unternehmen eingeleitet und Auskunftsbeschlüsse an die Unternehmensleitung geschickt. Das Kartellamt will sich einen Überblick über die üblichen Branchenpreise und ander Marktdaten verschaffen. Die Deutsche Telekom hat der Behörde ausführliche Informationen über die Preisgestaltung gegeben. Sollte sich der Vorwurf gegen die Deutsche Telekom bestätigen, drohen dem Unternehmen Bußgelder, die vom Bundeskartellamt vergeben werden.
Die Deutsche Telekom ist ein weltweit agierendes Unternehmen in der Telekommunikationsbranche. Das Unternehmen entstand bei der Unternehmensaufteilung der Deutschen Bundespost und kann auf das gut ausgebaute Netz zurückgreifen. Seinen Kuden kann die Deutsche Telekom viele Dienste rund um Telekommunikation und Information bieten, die ein vernetztes Leben ermöglichen.

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