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DSL-Markt: Der Vormarsch der Kabelnetzbetreiber

Sie räumen das Feld von hinten auf. In den letzten Jahren spielten die Kabelnetzbetreiber auf dem DSL-Markt eine untergeordnete Rolle. Doch das hat sich spürbar geändert. Allein der Betreiber Kabel Banden Württemberg konnte im Bereich von DSL Kundenzuwächse von einem Drittel verzeichnen. Da winken attraktive Renditen. Und das belastet die Telekommunikationsunternehmen.

Die Jagd nach den Kunden

Die Telekommunikationskonzerne zittern inzwischen. Immer mehr Kunden verabschieden sich von ihnen und wechseln zu Kabelnetzbetreibern, um sich mit dem Internet versorgen zu lassen. Der Kabelanbieter Unity Media verzeichnet bei der Hälfte seiner Kunden Wechselwillige, die vorher bei einem Telekommunikationskonzern unter Vertrag standen oder bisher noch keinen DSL-Vertrag hatten.

Der große Vorteil beim Kabel

Die Angebote von Telekommunikationsunternehmen und Kabelanbietern unterscheiden sich im Grund kaum voneinander. Beide bieten ihren Kunden Telefon, Internet und Fernsehen an. Doch es gibt einen gravierenden Unterschied. Die Leitungen der Kabelnetzbetreiber sind deutlich schneller. Zwar bemüht sich der Markführer Telekom, schnellere Leitungen zu bauen, doch das braucht seine Zeit. Und die nutzt die Konkurrenz.

Eine rasante Entwicklung
Auf den ersten Blick scheint der Marktanteil der Kabelnetzbetreiber gering. Nur 4,5 Prozent der Deutschen nutzen das Kabel, um online zu gehen. Doch während der Telekommunikationsmarkt im letzten Jahr einen Zuwachs von gerade einmal sieben Prozent zu verzeichnen hatte, waren es bei den Kabelanbietern satte 44 Prozent. Die Betreiber profitieren auch von ihrer Zuverlässigkeit, die die Kunden zu schätzen wissen. Für jeden Neukunden entstehen den Unternehmen kaum Kosten, das erzeugt hohe Gewinne. Technische Probleme, die nicht von der Hotline aus behoben werden können, treten im Schnitt einmal in sechs Jahren auf. So etwas führt zu treuen Kunden.

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Telekom erreicht DSL-Ziele

Nachdem das Jahr 2009 abgeschlossen ist, konnte die Telekom auch ihre erreichten Ziele überprüfen. Dabei fällt natürlich sofort ins Auge, dass der DSL-Neukunden-Marktanteil auch so eingehalten wurde, wie er Anfang des Jahres berechnet worden ist.

Somit hat die Deutsche Telekom im vergangenen Jahr ihre Ziele auf dem DSL Markt erreichen können. Der Konzern hat dabei im letzten Jahr auch einen Schnitt von 45 Prozent des Marktanteils bei DSL-Neukunden erreicht. Das stellte auch vor kurzem erst der Konzernchef Rene Obermann in einer Präsentation vor. Rund eine millione vermarktete Internetpakete hat die Telekom in 2009 an die Kunden weitergegeben. Nur bei den traditionellen Festnetzanschlüssen gab es Verluste, da hier mittlerweile auch weitaus günstigere Anbieter auf dem Markt sind. Dennoch ist der Rückgang der Festnetzanschlüsse nicht so enorm, wie noch im Jahr 2008. Hier lag diese Zahl unter den 2,5 Millionen. Die kompletten Kundenzahlen werden jedoch erst am 25. Februar in der Abschlussbilanz vorgestellt werden. Dann will der Konzern auch neue Sparziele bekanntgeben. Durch die neuen Kunden in dem DSL Bereich wird man hier jedoch nicht mit enormen Sparmaßnahmen rechnen. Schon im letzten Jahr gab es Sparmaßnahmen, die sehr drastisch gefahren wurden. Dabei konnten weitaus mehr Millionen gesenkt werden, als vorher geplant.

Dennoch hat die Telekom gerade im DSL Bereich einen sehr großen Konkurrenten. Die Kabelnetzbetreiber zum Beispiel können schon weitaus schnellere Internetleitungen anbieten und sowohl Telefon- als auch Fernsehangebote aus einer Hand bieten. Dennoch halten sehr viele Stammkunden noch zur Telekom, wobei andere wiederum vom guten Ausbau des Netzes profitieren.

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3,3 Millionen DSL Kunden bei Vodafone

Vodafone schreibt im zweiten Quartal des Jahres über 3,3 Millionen Kunden. Somit konnte das Mobilfunkunternehmen aus Deutschland seine Kundenanzahl um 202.000 erhöhen, alleine in einem Quartal und die Reichweite erheblich steigern.

Auf dem deutschen DSL-Markt ist Vodafone auch immer wichtiger geworden. Durch den Anstieg der Kunden auch im DSL Bereich kann das Unternehmen nun einen Marktanteil von 13,3 Prozent erreichen. Gerade das DSL-Geschäft entwickelt sich bei diesem Mobilfunkanbieter zu einem der wichtigen Umsatzträger überhaupt im Konzern. Am Markt kann Vodafone auch die beste Kundenzufriedenheit vorweisen und dadurch auch jeden dritten Neukunden auf dem Markt für sich gewinnen. Die Position wird daher immer weiter ausgebaut, vor allem als Alternativ-Anbieter von DSL. Der Umsatz des Unternehmens belief sich auf 2,18 Milliarden Euro, wenn man im gesamten Zeitraum auch alle Geschäftsbereiche mit einrechnet. Hier ist jedoch klar zu erkennen, dass der Umsatz um 4,9 Prozent weniger geworden ist, als ein Jahr zuvor. Dabei verbuchten die mobilen Datendienste jedoch einen Umsatzanstieg von 17,2 Prozent auf 278 Millionen Euro. Bei den Mobilfunkkunden hingegen wurde auch wieder ein leichter Rückgang auf 34,8 Millionen Kunden verzeichnet. Die Gesamtkundenzahl liegt bei Vodafone jedoch schon weit über den 38 Millionen. Dabei sollte man bei Vodafone auch auf die speziellen Angebote warten. Hier kann man einiges an Geld sparen, wenn man auf die Schnäppchen wartet. Weiterhin lockt auch das Angebot, dass man das DSL-Paket kaufen kann und danach auch sofort schon den Internetzugang nutzen kann.

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