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VDSL: vor schnell kommt langsam

Die Telekom wirbt mit der Aussage „Aus Gleich wird Sofort“, wenn es darum geht, das schnelle VDSL-Paket zu bewerben. Und auch die anderen Anbieter prahlen mit großer Kundenfreundlichkeit und besonders mit einem schnellen Service. Doch die Realität sieht häufig völlig anders aus.

Warten auf das Tempo

Die Vorstellung ist verlockend: Dank VDSL Dateien dreimal schneller aus dem Netz ziehen, zehnmal so schnell Youtube-Videos laden und hochauflösendes HD-Fernsehen genießen. Doch bis es soweit ist, kann es vorkommen, dass das Nervenkostüm arg leidet. Häufig beginnt es verheißungsvoll. Schon kurze Zeit nach dem Auftrag erhält man Post und erfährt, dass ein Techniker vorbeikäme. In nicht wenigen Fällen erscheint der aber gar nicht erst. Hotlines geben gern Softwarefehler oder Kommunikationsmissverständnisse als Grund für die Panne an.

Die Rechnung, bitte

Bis es zur Umstellung auf das schnelle VDSL kommt, vergehen nicht selten Wochen oder Monate. Für den Kunden wird es richtig ärgerlich, wenn die erste Rechnung ins Haus kommt. Hier hat die Umstellung oft schon funktioniert. Und so wird zwar nicht VDSL geliefert, aber der Preis dafür vom Konto abgebucht. Ein Anruf beim Anbieter führt häufig zu einem Spießroutenlauf durch verschiedene Abteilungen, Wartschleifen und Zeitüberschreitungen, sodass man aus der Leitung fliegt. Letztlich ist dann oft auch die falsche Rechnung ein Softwarefehler und langsam macht man sich Sorgen wegen so vieler Fehler mit der Software.

Zur Ehrenrettung

Probleme bei der Umstellung auf VDSL kommen immer wieder vor. Doch immerhin lässt sich festhalten, dass einige Anbieter alles geben, um das Problem zu beheben. So kommt es tatsächlich vor, dass die Unternehmen sich um das Anliegen und die Probleme kümmern, kurzfristig neue Technikertermine vereinbaren und angekündigte Rückrufe tatsächlich erfolgen. Und irgendwann ist dann auch das VDSL da.

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Fernsehen über DSL-Anschluss

Mit T-Home und dem Komplettangebot erhält man nicht nur einen Internetanschluss, sondern kann auch das Fernsehen über das Internet nutzen. Als Triple play Angebot ist dies auch gleich mit einem Telefonanschluss verbunden mit Flatrate.

Startguthaben sichern

Im März gibt es T-Home auch in einem besonderen Angebot. Bei Bestellung bis Ende des Monats über das Onlineportal kann man 50 Euro als Startguthaben sichern. Bei der Option LIGA total! werden vor allem Männer interessiert sein, alle Live Spiele aus der 1. und 2. Fußballbundesliga sehen zu können. Auf Wunsch ist dies sogar in einer HD-Qualität möglich. T-Home Entertainment bietet neben dem schnellen DSL Anschluss auch über 70 TV-Sender zur Verfügung gestellt. Dabei behält man jedoch die volle Kostenkontrolle. Sowohl Internet als auch Telefon sind mit einer Flatrate versehen und ohne Zeitbegrenzung oder Volumenbegrenzung. Auch der TV-Anschluss über das Internet ist ein fester Bestandteil des Pakets und sollte daher auch genutzt werden. Zusätzliche Ausgaben für einen separaten Kabelanschluss muss man mit diesem Paket nicht mehr tätigen, denn alles erhält man aus der Hand von einem Anbieter.

Gebühr und TV-Programme

Das komplette Paket von T-Home kostet im Monat 44,9 Euro. Dabei bekommt man auf Wunsch auf das schnelle VDSL als Internetanschluss, mit dem man bis zu 50 Mbit/s im Downstream erreichen kann. Neben den normalen 70 Fernsehsendern, die im Paket enthalten sind, erhält man auch optional zusätzliche Sender, sodass man sich sein Fernsehen auf die persönlichen Ansprüche anpassen kann. Auch Filme können separat dazugebucht werden.

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Die Geschwindigkeit muss passen

Mit VDSL wird die Geschwindigkeit beim Internet nicht nur immer schneller, sondern hier muss man natürlich auch meist mehr bezahlen: Daher lohnt es sich in diesem Fall auf die Geschwindigkeit zu achten und zu überlegen, wie schnell das Internet zu Hause wirklich sein muss.

Das Breitbandinternet ist zwar in vielen Orten noch nicht zu bekommen, doch die Telekommunikationsanbieter bauen ihre Netze weiter aus. Somit kann man mancher Orts schon zwischen 2 und 50 Mbit/s unterscheiden. Die Zeiten von ISDN und Modem sind längst vorbei, sodass natürlich die Geschwindigkeit etwas schneller sein sollte. Doch wie schnell benötigt man sein Internet wirklich? Dabei sollte man sein Surfverhalten genau überprüfen oder sich vorher überlegen, was man alles mit dem Internet unternehmen möchte. Die hohen Bandbreiten haben natürlich deutlich mehr Geschwindigkeit und man kann wesentlich schneller surfen. Doch manche benötigen diese schnelle Geschwindigkeit nicht. Vor allem Normalsurfer oder auch einsteigen sollten mit 2 Mbit oder auch 6 Mbit/s zufrieden sein. Dabei kann man gemütlich Webseiten öffnen, selbst wenn hier mehr multimediale Inhalte vorhanden sind. Weiterhin sind auch E-Mails leicht zu verschicken und abzurufen. Selbst ein gelegentlicher Download von Software oder Musik kann durchgeführt werden. Wobei der 6 Mbit/s Anschluss in vielen Familien der Standard ist. Hier kann man sich das Internet auch mit mehreren Mitgliedern teilen.
Sollten jedoch weitere Anwendungen gebraucht werden, wie zum Beispiel das Telefonieren über das Internet oder auch das Fernsehen, dann muss zu einer höheren Geschwindigkeit gegriffen werden. Alles funktioniert wesentlich schneller und auch der Download sollte innerhalb von kürzester Zeit erledigt sein. Hier ist es auch nicht zu merken, wenn mehrere Nutzer das Internet in Beschlag nehmen und viele Dinge gleichzeitig über die Leitung laufen. Dabei kann auch die VDSL-Leitung interessant werden. Hier ist es sogar sinnvoll, wenn man HD-Inhalte im Internet ansehen möchte.

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Vodafone rüstet auf VDSL auf

Der Telefonkonzern Vodafone will in Deutschland nun flächendeckend sein Festnetz weiter aufbauen. Dabei soll es sich hier jedoch um das Hochgeschwindigkeitsnetz VDSL handeln, mit dem man bis zu 50 Megabit in der Sekunde herunterladen kann.

Vodafone bestätigte bereits den Ausbau und wird schon in diesem Jahr damit beginnen. Immerhin muss auch der Wettbewerb auf dem Markt erhalten bleiben, denn die Konkurrenz ist groß. Auch die Deutsche Telekom und regionale Anbieter können schon mit dem VDSL ihre Kunden werden. Vodafone möchte sich jedoch auch den Marktanteil nicht entgehen lassen. In etwa 50 Städten und in rund zehn Millionen haushalten soll dann das schnelle Internet verfügbar sein. Bis zum Spätsommer sollen schon alleine vier Millionen Haushalte versorgt werden können. Dabei müssen erst einmal die Hauptverteiler aufgerüstet werden. Hierbei handelt es sich um 2700 Schnittstellen. Im Umkreis von einem Kilometer um diesen Hauptverteiler herum soll dann die hohe Geschwindigkeit erzielt werden können. Für den weiteren Aufbau soll auch eine Kooperation mit der Deutschen Telekom denkbar sein. Hier muss jedoch noch die Bundesnetzagentur entscheiden, ob dies auch so zugelassen werden kann.

Seit längerem soll das Glasfasernetz der Telekom auch für andere Konzerne geöffnet werden. Schon im letzten Jahr wurde auch der Zugang zu bestimmten Netzanteilen für Vodafone geregelt. Die endgültige Entscheidung soll jedoch erst im März fallen. Allerdings sollten die Netzanteile auch sehr teuer sein.

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Neue DSL-Aktionen im November

Im November starten wieder große und bundesweite Aktionen bei einem DSL Anbietern. 1&1 bietet seine Tarife zum Beispiel wieder zu komplett neuen Konditionen an. Aber auch erste Weihnachtskonditionen sind hier schon zu finden.

1&1 hat im November alle DSL-Angebote für die vollen 24 Monate im Preis reduziert. Dadurch kann man im Vergleich zum Standardpreis bis zu 240 Euro einsparen. So bekommt man die Surf-Flat mit einer 6.000er Geschwindigkeit schon für 16,99 Euro, statt für 19,99 Euro im Monat als Pauschalpreis. Die Doppel-Flatrate mit Internet Flatrate und Gespräche in das deutsche Festnetz kosten dann mit einer 6.000er Leitung nur 19,99 Euro, wo man vorher 26,99 Euro bezahlen müsste. Für nur fünf Euro als monatlichen Aufpreis bekommt man die Geschwindigkeit 16.000. Außerdem gibt es auch bei den Home-Angeboten hier Reduzierungen. Teilweise bekommt man auf Wunsch auf Handy-Features, wie eine Flatrate mit angeboten. Auch das VDSL lässt sich schon in einem neuen Paket zu einem günstigen Preis nutzen, denn hier zahlt man statt 49,99 Euro nur 39,99 Euro und hat zehn Euro im Mont gespart.

Bei Vodafone kann man sich die ersten sieben Monate die Kosten sparen, wenn man hier online bestellt. Somit änder sich im November nichts bei Vodafone. Alle Neukunden erhalten weiterhin das All-Inclusive-Paket bei der Bestellung im Internet die ersten sieben Monate kostenlos. Erst im achten Monat werden die 29,90 Euro berechnet. Wenn die Speed-Option 16.000 technisch verfügbar ist, kann auch diese zwei Jahre lange kostenlos genutzt werden. Somit bekommt man eine höhere Bandbreite und kann schneller im Netz surfen.

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Telekom drosselt VDSL

Telekom hat jetzt auch die Vermarktung von dem schnellen Internet VDSL angekündigt. Dennoch gibt es auch einen bitteren Beigeschmack, denn diejenigen, die besonders viel saugen, sollen die Datenübertragung gedrosselt bekommen.

Mit dem VDSL sind Geschwindigkeiten von 5 und 10 Mbit/s im Upstream möglich und 25 sowie 50 Mbit/s im Downstream. Damit sind diese Breitbandschlüsse wesentlich schneller, als die per Kabel, die bisher nur maximal 32 Mbit/s im Downstream anbieten konnten. Deshalb müssen sich die Kabelunternehmen jetzt drehen und sich etwas Neues einfallen lassen. Bisher kann das VDSL jedoch nur von einem knappen Drittel der Telekomkunden bestellt werden. Alle anderen müssen auf die langsameren Anschlüsse zurückgreifen. Die neuen VDSL Pakete lassen sich direkt auf der Homepage buchen und kosten 44,95 Euro beziehungsweise 49,95 Euro im Monat als Grundgebühr. Die zum Preis von 150 bis 200 Euro angebotene VDSL-Hardware lässt sich alternativ für 2,95 bis 3,95 Euro im Monat mieten. Außerdem kostet der Anschluss vier Euro im Aufpreis.

Wer sich die AGB jedoch genauer durchliest, der wird auf einen bestimmten Punkt aufmerksam. Hier steht im Punkt 1.2.1.1 geschrieben: „Ab einem übertragenen Datenvolumen von 100 GByte in einem Monat wird die Übertragungsgeschwindigkeit des Internet-Zugangs für den Rest des Monats auf maximal 6.016 KBit/s für den Downstream und 576 KBit/s für den Upstream begrenzt“. Auf der Homepage gibt es jedoch keinen direkten Hinweis auf diese Drosslung der Geschwindigkeit. Hier wird das Angebot sogar als Flatrate angepriesen. Wichtig ist daher immer, sich vorher die Geschäftsbedingungen durchzulesen, bevor man einen Vertrag abschließt. Dann können solche Überraschungen vermieden werden.

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